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Happy Valentine`s Day!
Marianne P. aus Traisa
I am just reading in my local newspaper that 77-years old Marianne P. from Traisa (that is where I live) is the woman who was kidnapped by Al Quaida two weeks ago in Mali. She is my former French teacher and if my French is so good, it is thanks to her. She was a great teacher (have I ever told her that?), very demanding, but that is how you learn a language. Before she became a teacher at my school she had spent several years in Africa teaching poor children there. And even after her retirement she actually never stopped teaching. The only difference: Today it is seniors she talks to. On May 13th she is supposed to speak about the landscapes around the river Niger. I hope Al Qaida knows that!
„Im Moment können wir wohl nur beten“, Darmstädter Echo, 10.02.2009
“Einsen nicht nur für Schlaue”
“Die DDR wird immer schöner” von Dominic Boeer, Die WELT, 10.02.2009:
In einem Witz gehen erboste Mütter in Pankow auf die Straße und fordern gute Schulnoten für ihre Kinder. Mit Transparenten, auf denen steht: “Einsen nicht nur für Schlaue”, demonstrieren sie gegen die himmelschreiende Ungerechtigkeit in unserem Land. Ob tatsächlich nur ein Witz oder eine Zukunftsvision, lässt sich bei genauerer Betrachtung der “Stimmung im Land” nicht zweifelsfrei erschließen. Jedenfalls scheint die Lust ungebrochen, mit dem Kopf gegen die sozialistische Wand zu rennen.
Lediglich 54 Prozent der Ostdeutschen sehen ihre Lebensverhältnisse nach dem Mauerfall verbessert, und nur 24 Prozent beurteilen es als “sehr wichtig”, in einer Demokratie zu leben. Auf der Anklagebank sitzen die “Neoliberalen”, das “ungerechte System”, kurz: der Kapitalismus. (…)
Ob bei der kubanischen Cha-Cha-Cha-Variante oder der Entrechtung des Volkes im chavistischen, von Oskar Lafontaine so bewunderten Sozialismus des 21. Jahrhunderts in Venezuela, klar ist: Im Sozialismus gibt es weder Freiheit noch Wohlstand. Wo sind die deutschen Politiker, die den Mut haben, daran zu erinnern, dass es einzig dem freien Markt zu verdanken ist, dass überhaupt umverteilt werden kann?
Ja, das würde ich auch mal gerne wissen …
500 million Americans?
This is so funny! Did she really say that?
House Majority Leader Nancy Pelosi (Feb, 4, 2009):
I really think that if we do not have an economic recovery package, 500 million Americans lose their jobs. I don’t think we can go fast enough to stop that. The President asked for action, swift and bold. That is what we are doing.
If you don`t believe it you can watch it here
A “window of history” is open?
President Obama wants to extend his hand, German Foreign Minister Steinmeier says that a “window of history” is open and Vice President Biden is in Munich to build bridges … and what does Iran do? Spoil the big Munich appeasement party by defending holocaust denial!
“Iranischer Vertreter verteidigt Leugnung des Holocaust”, tagesschau.de, 6.2.2009:
Der iranische Parlamentspräsident Ali Laridschani machte jedoch Hoffnungen zunichte, sein Land sei bei der atomaren Aufrüstung zu einem Kurswechsel bereit. Er sprach den USA und dem Westen jedes Recht ab, Einfluss auf das Nuklearprogramm seines Landes zu nehmen. (…) Laridschani appellierte an die neue US-Regierung, das Konzept von “Zuckerbrot und Peitsche” aufzugeben. Für Empörung sorgten Äußerungen Laridschanis, mit denen er die Holocaust-Leugnung der iranischen Präsidenten Machmud Ahmadinedschad verteidigte.
If you have a look at the website of the 45th Munich Security Conference it still reads that a “new beginning for international relations is expected”.
We`ll see.
Und in der Zwischenzeit warten wir weiter auf die beste aller Welten und den ARD-Brennpunkt, der uns dies alles erklärt.
„Fräulein Wunder“ from Hesse
Fräulein Wunder is a German girlgroup from Hesse. The four girls from Friedberg will take part in Stefan Raabs BundesVision Song Contest and I will, of course, keep my fingers crossed for them. Listen to their song “Sternradio” here.
Ist doch klar, dass ich den Mädels aus Hessen die Daumen drücke!
“Gute und böse Antisemiten”
Muslime sind etwas rückständig, sie haben viel unter westlichem Kolonialismus gelitten, ihr Groll auf den Staat Israel ist verständlich, man darf nicht jedes ihrer Worte auf die Goldwaage legen: Ein solch impliziter Rassismus durchzieht die zu Recht lebhafte Debatte über die Rehabilitierung des Holocaustleugners, Bischof Richard Williamson. Denn eine Frage drängt sich auf: Warum wird beim Papst und der katholischen Kirche die historisch-moralische Messlatte sehr hoch gelegt, im Fall Tausender Imame und islamischer Gelehrter aber bewusst ganz niedrig? Warum darf ein katholischer Geistlicher auf keinen Fall die in Auschwitz Ermordeten verhöhnen, während in vielen Freitagspredigten in der muslimisch-arabischen Welt die “Lüge vom Judenmord” und das “Märchen von den Gaskammern” gängige Metaphern sind?
Die Antwort ist leicht: Muslime werden im Westen tatsächlich nicht ganz ernst genommen. Ihr Antisemitismus gilt als eine Art Folklore, der wegen der besonderen kulturellen Rückständigkeit mildernde Umstände verdient hat - ein ideologischer Import aus Europa, der den Lehren Mohammeds nur übergestülpt wurde, ein Kunstprodukt, nichts Organisches. Darum dürfen bei Anti-Israel-Demos wegen des Gazakrieges selbst in Deutschland die übelsten Slogans skandiert werden. Würden Ethnodeutsche dieselben Hassparolen brüllen, wäre längst der Staatsanwalt tätig. Wer aber derart mit zweierlei Maß misst, ist entweder Ignorant oder Rassist. (…)
Leider hat Malte Lehming recht. Hinzu kommt noch, dass über die schlimmen antisemitischen Demos der letzten Wochen nur wenig berichtet wurde, während der katholische Holocaustleugner absolutes Topthema ist. Gerade eben hat die Tagesschau einen Brennpunkt zu diesem Thema im Anschluss angekündigt. Ich kann mich nicht erinnern, dass es zu dem schlimmen Vorfall in Duisburg (die Polizei brach in eine Wohnung ein, um die israelische Flagge zu entfernen) einen Brennpunkt gab. Auch habe ich keinen Bericht über die “Nachbearbeitung” dieses ungeheuerlichen Vorgangs gesehen oder gelesen. Dabei müsste das doch jeden Tag in den Nachrichten sein. So viele Fragen sind offen: Ist die Tür inzwischen wenigstens repariert worden? Wird Schadenersatz gezahlt? Gab es weitere ernstzunehmende Entschuldigungen? Wer übernimmt die politische Verantwortung? Tritt irgendjemand zurück, z. B. der Polizeipräsident? Oder gar der Innenminister? Und die brennendste Frage von allen: Wird der deutsche Rechtsstaat in Zukunft dem Mob der Straße standhalten oder kann sich Duisburg wiederholen?
Bischof Richard Williamson sollte für seine Ansichten nicht mit einem hohen Amt in der katholischen Kirche geadelt werden. Man sollte ihn unter Quarantäne stellen - wie die Hamas, die in ihrer Charta die Juden zu Drahtziehern des Zweiten Weltkriegs erklärt. Wenn mit Williamson ein Dialog nicht möglich ist, dann gilt das erst recht für die Hamas. Wer nur Williamson beklagt, aber die Hamas “irgendwie einbinden” will, lügt sich selbst in die Tasche und die Öffentlichkeit an.
Green World Car of the Year 2008: BMW 118d
I had completely missed out on that one: My car is the “Green World Car of the Year 2008″! Picture here
And I agree to what one of the commenters wrote:
The 118d kicks ass. (…) Besides, it’s a very agile, fun to drive RWD.
And I wonder if I get free membership with the Green Party now?
More here: “BMW 118d wins World Green Car of the Year”
Judges of the World Car of the Year Awards praised BMW and its 118d for offering buyers a model with a range of innovative technologies that reduce fuel consumption and cut CO2 emissions as standard. The three- and five-door BMW 118d record an impressive 62.8mpg on the combined cycle with CO2 emissions of just 119g/km - putting it into the Band B category for Vehicle Excise Duty. (…)
To help it achieve these impressive figures, EfficientDynamics technologies such as Brake Energy Regeneration, Auto Start-Stop and Electric Power Steering are employed to cut fuel bills and emissions.
“Die Wölfe” - ZDF Dreiteiler
Soeben den ersten Teil des ZDF-Dreiteilers “Die Wölfe” gesehen und total begeistert. Wer es verpasst hat, kann sowohl den gesamten ersten Teil auf der zdf-Website anschauen, als auch eine Kurzversion von ca. 10 Minuten. Ich freue mich jedenfalls schon auf Teil 2 und 3!
“Nicht einmal die Mauer kann sie trennen” von Jochen Hieber, faz, 29. Jan. 2009:
Zum Auftakt des zweifachen deutschen Jubiläumsreigens - sechzig Jahre Bundesrepublik, zwanzig Jahre Mauerfall - bietet das ZDF ein aufwendiges Doku-Drama, das sich zwischen Sommer 1948 und Silvester 1989 abspielt, dabei in einer Spielhandlung sechs fiktive Lebensläufe entfaltet und sie zugleich einbettet in bewegte Zeugnisse der Epoche: in Bilder der Wochenschauen aus Ost und West oder in Ausschnitte aus Nachrichtensendungen und Dokumentationen des DDR- wie des westlichen Rundfunks.
Das Ineinander von Fiktion und Realität ist handwerklich überzeugend, ja die Montage bisweilen so perfekt, dass man zumindest für Augenblicke die medialen Nahtstellen zwischen den verschiedenen Ebenen gar nicht oder nur minimal wahrnehmen kann - in der Spielhandlung etwa geht der Film von der Farbe in Schwarzweiß über, bevor die Kamera gen Himmel schwenkt, wo wir nun durchs Fernglas einer fiktiven Figur die realen „Rosinenbomber“ der alliierten Luftbrücke im Anflug auf West-Berlin sehen. (…)
Zusammenfassung des ersten Teils von der ZDF-Website:
Sommer/Herbst 1948: Nach der Einführung der D-Mark im Westsektor Berlins sind die Zufahrtsstraßen zum Westteil der Stadt durch sowjetische Truppen gesperrt. Zwischen Trümmern, Stromausfällen, Ausgangssperren und Rosinenbombern lernt sich eine Gruppe Jugendlicher kennen. Unter dem Leitspruch ‘Nichts kann uns trennen, nicht mal der Tod’ gründen sie die Jugendbande “Die Wölfe”. Doch wie West und Ost, so sind auch die Berliner Trümmerkinder aufgeteilt auf die beiden Hälften der Stadt.
“Die Wölfe” könnten unterschiedlicher nicht sein: Kurt, der Sohn eines Nazi-Mitläufers, der stets ein gutes Geschäft wittert; Lotte, die in einem Bunker für ihren Traumberuf als Sängerin übt und zugleich ihren kleinen Bruder Ralf im Auge behalten muss; Jakob, der die Vernichtungslager der Nazis als einziger aus seiner jüdischen Familie überlebt hat; Silke, ebenso lebenstüchtig wie lebenslustig, die in der ostdeutschen FDJ eine neue Heimat findet und Bernd, der mit Jakob um Lottes Gunst buhlt und dessen Vater bis jetzt nicht aus dem Krieg zurückgekehrt ist.
Sie alle müssen erkennen, dass sie untrennbar miteinander verbunden sind durch gemeinsame Erlebnisse im Nachkriegsalltag zwischen Trümmerfrauen und Schwarzmarkt, durch die geteilte Erfahrung des Erwachsenwerdens, durch Schwärmerei und Eifersucht, Loyalität und Missgunst.
“Don`t mess with the Zohan”
If you are looking for intellectual entertainment – this is not the right movie. If you just wanna have fun, it is. At least I had a lot of fun watching “Don`t mess with the Zohan” last weekend.
The comedy is about:
The Zohan (Adam Sandler), the finest counterterrorist agent the Israeli army has. That is, until he fakes his death and travels to Manhattan to live his dream … as a hairdresser. Now this skilled fighting machine who used to clip bad guys is out to prove he can make the cut as a top stylist. All goes silky smooth until his cover is blown when he’s recognized by a Salim, a Palestinian cabdriver with a long–held grudge against the former army commando. After a few misguided attempts at taking out the Zohan, Salim alerts the Phantom that The Zohan is still alive, and soon, the infamous terrorist is winging his way to New York.
For The Zohan, this is a disaster – not because he is afraid of the Phantom, but because he came to America to put the fighting behind him. What he doesn’t expect is that he and the Phantom will have to unite against a common enemy that threatens to tear the neighborhood apart. (…)
A movie about an Israeli soldier and a Palestinian terrorist coming together? It’s not as crazy as it sounds, says director Dennis Dugan. “The people living in conflict in the Middle East are the same people living in one neighborhood in New York – except that while there may be rivalries in Gaza, they don’t hate each other in Brooklyn. Everybody just gets along,” he notes. “They treat each other more as people than as rival factions. You Don’t Mess with the Zohan is a comedic way of sort of getting at the West Side Story aspect of life.”
Don`t miss the trailer!
