“Schöner denken - Wie man politisch unkorrekt ist”

Josef Joffe, Dirk Maxeiner, Michael Miersch und Henryk M. Broder haben eine Anleitung für politisch Unkorrekte geschrieben: “Schöner denken - Wie man politisch unkorrekt ist”, Piper Verlag, 2007. Unbedingt lesenswert!

Hier ein Ausschnitt zum Thema “Amerika”:

Wir leben, essen, trinken, sehen fern, hören Musik und tanzen wie die Amis, mögen aber Amerika nicht, weil es oberflächlich, prüde, geldgeil, selbstbezogen, materialistisch und wurzellos ist. Oder weil es das Gegenteil ist: schamlos, konformistisch, traditionsverhaftet, ultranationalistisch und hyperreligiös.

Und zum Thema “Antiamerikanismus” und “Anti-Antiamerikanismus”:

Den gibt es nicht, sondern nur gerechtfertigte Kritik an der Kulturlosigkeit, Verkommenheit oder Gewalttätigkeit der Amerikaner, sowie an ihrem Puritanismus und seinem Gegenteil, der Sexbesessenheit. Sehr wohl aber gibt es Anti-Antiamerikanismus, die Totschlagideologie all jener, welche die Wahrheit über Amerika zu unterdrücken versuchen.

Sollte ich mich da angesprochen fühlen?

Und eine Definition der sogenannten “amerikanischen Verhältnisse”:

Vorhof der Hölle ohne Flächentarifvertrag.